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Strategie & Innovation

User-Research – wer macht mit?

Eine User-Research kann grundsätzlich unterschiedliche Ziele verfolgen. Dementsprechend werden der Prozess sowie die Methoden und Werkzeuge inszeniert und angewendet. Strategische User-Research braucht eine quantitative Kurve, die die perspektivische Entwicklung der Zielgruppen visualisiert. Dagegen liegt der Fokus bei der produktorientierten User-Research auf der Beantwortung spezieller Fragen. Strategische User-Research wiederum eröffnet neue Potenziale für ein Unternehmen, währen die praktische User-Research die Interaktion zwischen den Nutzern und dem Produkt / dem Service evaluiert.

User-Research extern oder intern

User-Research wird angewandt, um die Strategien oder Produkte, an denen Sie gerade arbeiten, zu verbessern. Ja, es gibt externe Institute, die Ihnen gerne helfen, den Überblick über die mögliche Veränderung der Zielgruppen und über die Einflussfaktoren auf die Marktveränderungen vorherzusagen. Auch mangelt es nicht an Usability-Agenturen, die qualitative Tests für Sie übernehmen. Der Trick ist – die Erfahrungen, die die Externen an Ihrer Stelle machen, plausibel in das Unternehmen zurückzuspielen.
Produkt-Manager, Designer und Coder – also Menschen, die Produkte tatsächlich machen – profitieren mehr davon, dass sie beobachten, wie die Nutzer mit dem Prototyp interagieren und diesen kommentieren, anstatt Berichte zu lesen und Dokumentationsvideos anzuschauen.

Interaktionsdesigner Adam Nemeth bringt es auf den Punkt: Design ist der grundlegende Prozess der Produktentwicklung. Verständnis für die Nutzer ist Teil des Prozesses.

Praktische User-Research DIY

Arbeiten Sie gerade an einem digitalen Produkt oder Service? Dann kann es sich lohnen, ein paar User-Research-Tricks zu lernen. Agile User-Research bietet eine Reihe in der Umsetzung und der Evaluierung einfache Methoden. Es gibt gute Usability-Tools, die wunderbar online funktionieren, leicht zu nutzen und schnell auszuwerten sind. Viele liegen auf der Hand und sind bekannt, werden aber zu wenig und nicht kontinuierlich genutzt. Bitten Sie Ihre potenziellen Kunden, die neue Funktion als Klickdummy zu bedienen, machen Sie den Split-Test oder installieren Sie eine Hitmap – eine regelmäßige Anwendung erzeugt ein klares Bild des Nutzungsverhaltens.

Die Stärke der Design-Ethnologie ist es, die verstärkten Bedürfnisse und die Motivation der Nutzer zu verstehen. Verschiedene Beobachtungs- und Analysemethoden wie Contextual Inquiry oder Personas helfen, die Empathie aufzubauen und liefern eine Menge Inspiration. Diese Methoden lassen sich nicht aus dem Ärmel schütteln – sie brauchen Menschen, die tatsächlich Know-how aus der qualitativen User-Research und Psychologie mitbringen. Solche Experten sind immer ein Plus im Team.

Fazit

Es ist sinnvoll, User-Research als iterativen Schritt der Produktentwicklung zu etablieren und die Verantwortung dem Produktionsteam zu überlassen. Steigende Produktverbesserung sowie viel Inspiration sind die Belohnung für diese Arbeit. Externe Spezialisten als Teamerweiterung bringen neue Perspektiven, während die ausgelagerte Research den hilfreichen „Aha!-Effekt“ nicht aus dem Team herauskitzelt.

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